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Platt is ne Sprauke, deij van´t Hatte kümmp |
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Geschrieben von: Administrator
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Montag, den 16. November 2009 um 19:50 Uhr |
Plattdütsken Aumed inn „Hollger Hoff“
Sönndag, denn achten November tweidusendniegn, hebbed sick deij „Plattdütsken van Hollger Hoff“ wiehe drourpen, ümme met jung und auld touhaupe denn „Plattdütsken Aumend“ to maken. Oll toun veerteggensten maul siiht dusendniegenhunnertfiefunniegentig. Unn dat het no jümmer nich langwielig is, kumn dütlicken seihn: Van ollewechent wööern dei Lüüe kourmen lüttke tweii Stunne to lustern, wat het up platt olle sau tou vertellen geiw. Het was Dierkers Leni, wecke dei Lüüe willkommen hedde unn seij verkloarde, woarümme deij Hollger sau giääden platt küüert. Weil het deij „Sprauke is, deij van´t Hatte kümmp“, „deij man küüerden mot, wemn sick met usen Hiärgott sau richtig unnerhaulen will“. Owwer weil man sick metn Hiärgott an besten unnerhaulen kann, wemn met hem olleein is, hebbed se dat inn Hollger Hoff voor sau viiärl Lüüe natürlich nich daun. Geschichten düüer denn „Liärbenspatt“ harre man sick uutsocht, unn doarvan gif het ja auck en heeiln pant. Sau voartellde Thölen Heini van´t Eicken joagen inn Biärg`ms Wisskeneeike, Kohstalls Agnes van dat „leeiwe“ Naubersjüngelske, wecke nie nich Blöödsinn makede und auk änners nix drönnk os miälke, (weil he no nich öller was os sieärben wieärken). Sandmanns Christian keimp van deeij Dürer- Uutstellung t´rügge. Oma dä hem fraugen, wo heij dann hiär kaimp. „Van Dürer“, siär heij. „Wat, ollens dührer?“ fraugede Oma. „Neii Oma, van Albrecht Dürer!“ „Wat, Albrecht is auk dührer woorden?“ „Neii Oma, ick was bii denn Mauler!“ „Wat, denn Mauler is auck dührer woorden? Dann moß Du deij Tapeten het naichste maoul jau woll sülwes anne Wand kliestern!“ Jieh küürnt juhe voorstellen, dat het viärl toun Schmunzeln und Lachen geeiw. Unn dat deij Hollger Hoff bet up denn lessden Stauhl besettet was. Het naichste Joahr gif het wiehe en Plattdütsken Aumed. Denn auk dat junge Volk was heeile best to friärn. Dat küürnt jieh up dat belld seeihn. L. |
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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 22. Januar 2010 um 17:04 Uhr |
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272.ter Plattdeutscher Frühschoppen Plattfoss am 02.03.08 |
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Dienstag, den 04. März 2008 um 16:03 Uhr |
Zum 4.ten Mal zu Gast waren „De Plattdütsken van`n Holger Hoff“ beim Osnabrücker Frühschoppen Plattfoss. Im bis auf den letzten Platz gefüllten StadtgalerieCafe boten „De Plattdütsken van`n Holger Hoff“ Plattdütsk toun Naudenken un toun Schmüstern…Besonders die Auftritte von Hannah und Jonas Sandmann hatten es den aufmerksamen Besuchern angetan und das zeigt, das die plattdeutsche Spache auch heute noch an die junge Generation weitergegeben werden kann. Maria Hartmann beschreibt es so: „Plattdütsk is tau os een Kössen Schwattbraut, is sau kloar os fröiher dat Water in`n Saut. Plattdütsk is fiener os Singvugelsang, is Hattensprauke, is Hattenklang, is wäik os Wulle, de Besmoder spinnt. Plattdütsk is hatt, is dräuge un sau stolt, os de Balken in`n Gebälk ut Äikenholt. Plattdütsk is ault os de wiendschweiwe Schüerden, os de ieserne Porden inne Kiärkhoffsmüerden. Plattdütsk is jung os de nigge Dag, is Iärfdeil van uraule Minskenschlag. Plattdütsk is dusendmaul daut seggt woden, un häff bett vandage sien`n Klang nich verluorden. Sprauke, de wi in us`n Öllernhus lärden, plattdütske Sprauke, wat hör ick di gärden. |
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 12. März 2009 um 20:44 Uhr |
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11. Plattdütske Aumed: "Use Jubiläum" |
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Montag, den 20. November 2006 um 17:15 Uhr |
Der Abend und die Beiträge der Gruppe „De Plattdütsken van`n Holger Hoff“ standen ganz im Zeichen des Jubiläumsjahres „350 Jahre Heimathaus Hollager Hof“, dass der Verein im Juni groß gefeiert hat.Heinrich Thöle ging in seiner Nachlese darauf ein und berichtete „.. van de feinen Dage in`n Juni“ mit dem plattdeutschen ökumenischen Gottesdienst im Steinbruch und am nächsten Tag die große Feier rund um das Heimathaus und resümierte: „Wecke do nich wiärn is, de häw wisse wat vopasset“. Die Besucher auf der voll besetzten Diele des Heimathauses hörten u.a. Vorträge von der Brautwerbung und den Hochzeitsbräuchen vor hundert Jahren, wie man Schützenkönig wurde und wie wichtig die Nachbarschaft war. Besonderen Beifall erhielten Hannah (7) und Jonas (12) Sandmann für ihre plattdeutschen Vorträge. Auch die geforderte Zugabe meisterten beide mit Bravour. Leni Dierker gab allen Omas und Opas den guten Rat, doch einmal mit ihren Enkeln Plattdeutsch zu sprechen, vielleicht haben die Kinder Spaß daran, so wie Hannah und Jonas. Heinrich Sandmann ließ in seinem Vortrag noch einmal das Jubiläumsjahr Revue passieren und der Abend endete mit dem Lied: „Adjüs gi Lüe.“
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 12. März 2009 um 20:56 Uhr |
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De aulen Bolger Brüggen (von Heinrich Sandmann) |
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Donnerstag, den 11. Dezember 2003 um 21:04 Uhr |
Heinrich Sandmann, Gründungs- und Vorstandsmitglied des Vereins Heimathaus „Hollager Hof“, seit 73 Jahren wohnhaft in der Barlage, hat sich so seine Gedanken gemacht und berichtet mit etwas Wehmut über die alte Barlager Brücke. Er bedient sich dabei der plattdeutschen Sprache, die in der Barlage noch tagtäglich gesprochen wird. Os vo vierlen Joahrden de Knaul bauet wöd, niegendzig Joahre is dat nu oll hiär, dau wöd auk de Bolger Brüggen bauet vo de Bolger Lüe, dat se auk aune graude Ümmewiäge nau`n Duorpe hen kon`n. Nau Kiärken un Schoule, nau de Müöhlen un`n Schmedt, nau den Schnieder un Schouster, un auk nau Walln`nost. Nu häff se baule utdeeint, de aulen Bolger Brüggen. De Knaul sall wat bredder maket wäden vo de grauden Scheppe, nu mott auk ne nie`e Brüggen maket wäden. Wau eeinig Minske is do in oll de Joahrden woll rüöwer gaun orre föhrd, un wau eeinig Föehr Heu ut de Hasewisken is do oll rüöwer föehrt bet nau Walln`nost un Pye hentou. Dat eerste Maul wöed man os Bolger mit de Piärdekutsken rüöwer föehrt nau de Kiärken hen, tou deei „Kindken-Hochtied“. Vo mi wöer dat toun Bispell de niegenteeinste Oktober niegenteeienhunnertdattig, et stäit in`n Kiärkenbouke, dat ik do wöer. Bät in de füftiger Joahrden wöd auk de lesste Foahrt van eeinen Bolger üöwer de Brüggen mit`n Piärgespann maket, in`n Liekenwagen nau`n Kiärkhoff hen. Up usen Schoulweg, nau Hus hen, wenn sik dat sau dröip, dat do sau eein Damper keimp, säugen wi to, dat wi uppe Brüggen wöern. Bie jede Brüggen mösse de Damper den Schottsteein dale trecken. Wenn wi dann sau niggelik an`t Glient stönnen, geift `nen derben Schwall Qualm af un de Kap`tein tröck dat Höerden löss dat wi us bannig vofähden. Do harre de sienen Spoaß anne. Et wöer auk sön putzig Geföehl, wenn man vanne Brüggen harunner up dat Schepp keik, dat Schepp stönnt stille, un de Brüggen gönk trügge ut. De lessden Kriegsdage, niegenteeienhunnertfievunfettig, soll se auk sprenget wäden, wie de Brüggens in Pente un Achmer. Do is man oawer nich mähr to kuorm, de Tommy wöer ehder do. Et harre oawer woll auk sauwisau nich klappet, eein Nauber harre stickum de Lunte düerknierpen. Os dann nau`n Kriege ollens wie è wat plaseerliker togöenk, wöer de Brüggen in`n Sommer bie goen Wiäre, Sönndagsnomdages orre auk Aumes, woll auk ne Driäpstiee vo us jungen Lüe. Bi Sünnenschien, un wenn dat Water warm genoug wöer, sprüngen wie auk in den Knaul rin toun Schwemmen. Wenn dann eeiner toun Aumed auk no den Dudelsack mitbrocht harre, wöed auk woll sungen. Un wenn dann de Wichter dobie wöern, dän wie auk es woll Danzen läerden uppe Bolger Brüggen. Es schall auk vokourm sien, dat de Brüggen „belagert“ wöer, dat hätt afspäert, weil do „Jagdgeld“ inkasseert wäden scholl, van wiägen de Friggerigge mit eeine van de Bolger Wichter. Dat betahlen wöd dann bi „Vocken Witten“ afmaket. Et süelt auk oll wecke düer den Knaul schwommen sien, weil se nich betahlen woll`n. Sau gönk dat jümmers hen un hiär üöwer de aulen „Bolger Brüggen“. Up usen Schoulweg, orre auk Sönndags denn Kiärkweg trügge, de Brüggen wöer jümmers sönne Stie`e, wo man sick siär: „Nu sind wie baule wier tou Huuse“. Bi de niggen Brüggen sall dat auk woll sau wieter hen un hiär gaun, nur up ne ännere Ort un Wiese. Olles wät gawwer, un weeiniger mit Piärd un Wagen. Autos un Treckers, Maihdaskers un graude Veeihwagens süelt es woll meeist sien, owwer auk woll mannigeeiner tou Foute orre mät`n Rad.
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 12. März 2009 um 21:33 Uhr |
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