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Früher
Hollage gehört seit der Gebietsreform zur Gemeinde Wallenhorst, die mit dem Osnabrück-Gesetz vom 1. Juli 1972 aus den bis dahin selbstständigen Gemeinden Hollage, Lechtingen, Rulle und Wallenhorst gebildet wurde. Hollage, 10 km nördlich von Osnabrück an den Ausläufern des Wiehengebirges gelegen, umfasst ein Gebiet von 1677 ha und hat ca. 9400 Einwohner. Der Name Hollage wird erstmals in einer Originalurkunde im Zusammenhang mit dem Kloster Rulle erwähnt, wo 1250 von einem Ritter Christian von Hollage die Rede ist. Man vermutet, dass der Name auf eine hohle Lage hindeutet, womit der Taleinschnitt am Hollager Berg (Talstraße) gemeint sein könnte.
Vor der Einführung von Straßennamen in Hollage – etwa 1962/63 – wurden Hausnummern in der Reihenfolge, wie die Hofstellen bzw. Häuser entstanden sind, vergeben. Sicherlich hat die Besiedlung des Hollager Raumes viel früher begonnen. Zu erwähnen ist noch, dass die Barlage erstmals 1037 urkundlich genannt wird. Der Name Barlage bedeutet: von Wald entblößte Lage. Der Ortsteil Viestel oder Fiestel wurde erstmals 1189 erwähnt. Der Name ist abgeleitet von Viselo-Rinnsal, um nur zwei der neun Ortsteile zu nennen.
Hollage war jahrhundertelang eine reine Agrargemeinde. Die wenig ertragreiche landwirtschaftlich genutzte Fläche reichte für den Lebensunterhalt der ständig wachsenden Bevölkerung nicht aus. So zog es junge Leute im 19. Jahrhundert als Arbeiter nach Holland und in den nahe gelegenen Piesberg zum Kohleabbau. Der erste industrielle Betrieb in Hollage war wohl ein Kalkofen auf dem Grundbesitz Feldmöller (Bohnenkämper), der noch um die Jahrhundertwende in Betrieb war. Das reiche Tonvorkommen im Poller (Schwarzer See) war Anlass für den Bau einer Ziegelei im Jahre 1914, in der viele Einwohner der Gemeinde Arbeit fanden.
Heute
Heute ist Hollage, in der nach der Gebietsreform 1972 entstandenen Gemeinde Wallenhorst, eine bevorzugte Wohngemeinde mit allen Einrichtungen der Daseinsvorsorge. So hat sich rings um den Marktplatz ein geschäftiges Treiben entwickelt, wo die Bewohner von Hollage und darüber hinaus für den täglichen Bedarf einkaufen können.
Aber auch die Gewerbeansiedlung ließ nicht lange auf sich warten. So konnte zu Beginn der siebziger Jahre der Gewerbepark an der Hansastraße erschlossen werden. Inzwischen haben sich hier ca. 180 Betriebe mit annähernd 2000 Beschäftigten angesiedelt. Durch die verkehrsgünstige Lage – B 68, Hansalinie A1 – ist eine rege Nachfrage nach Grund- stücken zur Neuansiedlung von mittelständischen Betrieben vorhanden.
Im Ortskern von Hollage liegt die katholische St.-Josef-Kirche.
Im Philipp-Neri-Haus (altes Rathaus) an der Hollager Straße befindet sich das Pfarr- und Jugendzentrum für die Gemeindearbeit.
Die ev.-luth. Andreasgemeinde Wallenhorst konnte 1975 an der Uhlandstraße in Hollage eine neue Kirche einweihen. Hier ist eine öffentliche Bücherei untergebracht. Die Andreasgemeinde ist auch Träger eines 4-Gruppen-Kindergartens mit 100 Plätzen an der Johannisstraße. Zur Andreasgemeinde gehören die evangelischen Christen aus den Orts- teilen Hollage und Alt-Wallenhorst.
In Wallenhorst sind Haupt- und Realschule. Gymnasien befinden sich in Bramsche und Osnabrück, sie sind über einen gut ausgebauten öffentlichen Personen-Nahverkehr zu erreichen.
Das vorbildliche Sportzentrum an der Uhlandstraße verfügt über zwei Rasenplätze, einen Kunstrasenplatz, eine Tennisanlage sowie über zwei Sporthallen.
Die Reitsportanlage am Schwarzen See rundet den Freizeitsport in Hollage ab. Das Reitsportzentrum ist über die Grenzen der Gemeinde Wallenhorst hinaus durch die großen, alljährlich wiederkehrenden Reit- sportturniere bekannt.
Zu erwähnen sind noch der Osnabrücker Motor-Yacht-Club „OMYC“ am Zweigkanal an der Dörnter Brücke und der Modellflugclub „DO-X“ in der Barlage.
Das kulturelle Leben in Hollage, wie Konzerte und Ausstellungen, wird vornehmlich durch die Kirchen und die vielen Vereine und Verbände geprägt. Für diese Veranstaltungen stehen die Kirchen, die „Haselandhalle“ sowie das Heimathaus „Hollager Hof“, das 1995 wiedererrichtet wurde, zur Verfügung.
„De Plattdütsken van'n Holger Hoff”
Treffen sich jeden 1. Montag im Monat um 19.00 Uhr
Offenes Sonntags-Cafe` im Heimathaus
Jeden 2. Sonntag im Monat ab 14.30 Uhr (Okt.-März). Eventuelle Änderungen werden auf unserer Internetseite bekannt gegeben.
Theorie und Praxis gegen Risikofaktor Bewegungs- armut
Tänzerische Gymnastik - Rundum fit mit Musik - Leitung: Frau Kreye
Montags, 15.30 bis 17.00 Uhr
T ́ai Chi
Leitung: Frau Annette Eilers Beginn: Dienstag (für Fortgeschrittene)
08.02.-10.04.2012 von 18.00-19.30 Uhr Dienstag (für Anfänger)
08.02.-10.04.2012 von 20.00-21.30 Uhr Anmeldung: VHS, Telefon 05407/814000
Edle Stickereien
Leitung: Frau Webering Jeden 2. Mittwoch im Monat von 9.00 Uhr bis 11.00 Uhr
Ernährungsberatung
Weight Watchers Leitung: Frau Kröger Jeden Montag um 10.00 und um 17.00 Uhr


















